Fanconi-Anämiehilfe-Österreich
Weihnachtsauto 2007
Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht die Lage der von der Fanconi-Anämie betroffenen Kinder und jungen Erwachsenen in allen Bereichen zu verbessern, um ihnen eine der Würde des Menschen entsprechende Lebensführung zu ermöglichen. Hier spielt die Mobilität eine zentrale Rolle, um die Beratung, Versorgung und Betreuung der von Fanconi-Anämie betroffenen Kinder und jungen Erwachsenen sowie deren Eltern und Geschwistern, sicherzustellen.
Diese Mobilität war nicht mehr gewährleistet, da sich der Verein ausschließlich aus Spenden finanziert und diese zum Großteil in die Forschung gegen diese Krankheit fließen – darum schenkten wir dieser Organisation das LeasePlan Weihnachtsauto 2007.
Was ist Fanconi Anämie?
Die Fanconi-Anämie ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die genetisch bedingt ist und erstmals im Jahre 1927 von dem Schweizer Kinderarzt Prof. Dr. Guido Fanconi beschrieben wurde.
Die Fanconi-Anämie kommt weltweit vor, betrifft Menschen aus den unter¬schied¬lichsten ethnologischen Abstammungen und wird vererbt.
Zu einer akuten Lebensbedrohung kommt es häufig dann, wenn bei der Mehrzahl der betroffenen Kinder im Alter zwischen etwa 5 und 10 Jahren das Knochenmark beginnt, sich zurückzubilden. Die verheerende Folge sind sinkende Blutwerte. Die Kinder leiden zunehmend mehr an Schwäche, Blutungen und Infektionen.
Fanconi-Anämie-Patienten haben im Vergleich zu gesunden Personen ein etwa 1000-fach erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens an Leukämie, Schleimhautkarzinomen und anderen Krebsformen zu erkranken.
Manche der betroffenen Patienten haben nur vereinzelte bzw. wenig folgenschwere angeborene Beeinträchtigungen. Bei anderen treten gleich mehrere und zum Teil auch ernstere Fehlbildungen auf. In ihrer geistigen Entwicklung stehen die allermeisten FA-Kinder gesunden Kindern in nichts nach.


